Transit Filmfest Regensburg

Transit Filmfest Regensburg

Transit20: Intermission Utopia

Im November präsentiert das Transit Filmfest ein Best of des Kinojahres abseits des gewohnten Programms.

Hinter dem Filmfestival stehen ehrenamtliche Studierende der Medienwissenschaft und filmbegeisterte Mitglieder des Hör und Schau e.V. 

Transit Filmfest

Nach elf Jahren und einem Wechsel der Festivalleitung, fiel 2019 die Entscheidung, das ehemalige Heimspiel-Filmfest in Transit Filmfest umzubenennen. Hinter dem neuen Namen steht der Anspruch, Transformation, Diversität, Übergang und Instabilität als gesellschaftlichen Wunschzustand zu erkennen und vor allem auch anzuerkennen.

Transit20: Intermission Utopia

Diese drei Begriffe sollen in Kombination die vielfältigen und widersprüchlichen Kräfte, die es im diesjährigen Festival-Intermezzo zu analysieren gilt, widerspiegeln. Der Fokus des Programms liegt dabei auf aktuellen Filmen, die sich im weitesten Sinne mit den Konzepten Utopie und Dystopie befassen. Außerdem will sich das Filmfest solidarisch mit unterdrückten Stimmen zeigen und als Sprachrohr für Veränderungen agieren.

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Cinema Utopia

Dieses Jahr findet das Filmfestival als Wochenend-Edition vom 19. bis zum 22. November statt. Es werden innovative, maßgebende und kontroverse Filme der aktuellen Saison gezeigt. Außerdem finden ab 7. Oktober mehrere Einzel-Events in den Regensburger Programmkinos Ostentor und Andreasstadel sowie im Internet als Streaming statt.  

Retro Utopia

Retro Utopia ist eine mehrteilige historische Filmreihe, bei der auf große und kleine Möglichkeitsvisionen menschlichen Zusammenlebens, alternative und diverse Lebenswelten und künftige Gesellschaftsformen geblickt wird. Dabei stehen der Kontext von Zeitgeschichte und die Bedeutungen für das Heute im Mittelpunkt: Welche utopischen beziehungsweise dystopischen Versprechen wurden im Film verarbeitet? Wie haben sich diese Kategorien und die Dimensionen des Wünschens, Träumens und Wollens, nicht selten auch des Handelns verändert? Lassen sich Wechselwirkungen zwischen Medium und Gesellschaft feststellen und Schlüsse daraus ziehen?

Diese Fragen sollen in der Filmreihe vom 7.10. - 18.11. immer mittwochabends anhand von historischen Filmen in den Fokus gerückt werden.

Forum Utopia

Am letzten Tag des Filmfestivals (22. November) findet um 14 Uhr eine Podiumsdiskussion statt. Dort sollen Fragen rund um unsere neue Realität diskutiert werden: Können Film, Kino und Filmfestivals hierbei etwas leisten? Wie können wir als Teile eines vielfältigen und komplexen Ganzen für einen möglichst fairen Transit in eine bessere (Kino-)Zukunft kämpfen? Für diese Gespräche werden unter anderem Filmschaffende, Theoretiker*innen, Aktivist*innen und Wissenschaftler*innen anwesend sein.



Filmfestival in Zeiten von Corona 

Die erneuten Covid-19-Auflagen treffen auch das Transit Filmfestival und es ist klar, dass es so wie geplant nicht stattfinden kann. Damit Transit nicht Utopie bleibt, arbeitet das Team derzeit an einer Umgestaltung des Hybrid-Modells: Teile des liebevoll kuratierten Programms sollen wie geplant online verfügbar sein und den Lockdown versüßen.
Zudem wurden neue Formate entwickelt und es gibt eine ästhetische und formale Öffnung ins Digitale, virtuelle Q&As mit Filmschaffenden und Branchenvertreter*innen, sowie Texte und Gespräche zur Zeit, zum Kino und natürlich zu den Filmen.

Weil ein Laptop aber keine Kinoleinwand ersetzen kann, werden für die Weekender, das Special Screening mit dem The Notwist Konzert sowie die ausgefallenen Termine der historischen Reihe Ersatztermine in der Zukunft gesucht.

Lockdown-Trostpflaster


Als erstes Trostpflaster gibt es Ulrike Ottingers kultige Trinker*innen-Utopie Bildnis einer Trinkerin (1979) von 4. bis 8. November online zu sehen. Alle Infos zum Film und Online-Tickets findest du hier. In der Zukunft soll der Großteil des Festival-Programms online verfügbar sein und für jedes verkaufte Ticket der Online-Screenings wird ein Euro an das Regensburger Ostentor Kino gespendet.

Außerdem gibt es Q&As und Gespräche mit den Filmemacher*innen auf dem Youtube-Kanal des Filmfestivals.

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