Wer bin ich?

Wer bin ich?

Das große egoFM Quiz

Welche*r Italiener*in bist du? In unseren Il Dolce Far Niente-Wochen konntest du diesmal mit raten.

Die letzten beiden Wochen konntest du bei uns im Radio mit spielen und bei unserem Italien-Quiz heraus finden, welcher Italiener oder welche Italienerin gemeint sind. Du hast die Rätsel verpasst?

Kein Problem, die Rätsel zum nachlesen, und hören findest du hier:

  • Italien-Quiz: Wer bin ich? | Uno
  • Italien-Quiz: Wer bin ich? | Due
  • Italien-Quiz: Wer bin ich? | Tre
  • Italien-Quiz: Wer bin ich? | Quattro
  • Italien-Quiz: Wer bin ich? | Cinque
  • Italien-Quiz: Wer bin ich? | Sei
  • Italien-Quiz: Wer bin ich? | Sette


Numero Uno

Unser heutiger Italiener wurde 1938 in Mailand geboren. Seine Eltern, welche als verarmte Bauern nach Mailand gezogen waren, hatten für ihn einen handwerklichen Beruf im Sinne, und so machte er nach der Schule widerwillig eine Ausbildung zum Uhrmacher. Trotzdem suchte er schon früh die Bühne. In einer kleinen Kaschemme als Witzeerzähler, oder mit seiner ersten Band Namens Rocky Boys, als knapp achtzehn jähriger. Sofort sprang ein Label auf, und bereits ein Jahr später trat er in Frederico Fellini's La dolce vita als Sänger einer Tanzband in Erscheinung. Er brachte von da an den Rock'n'Roll nach Italien, und versah ihn mit seiner ganz besonderen Note. Neben einer Musikerkarriere war er auch als Schauspieler aktiv, unter anderem an der Seite einer gewissen Francesca Romana Rivelli.


Due

Geboren 1928 in Rom, drückte die gesuchte Person unter anderem mit Sergio Leone die Schulbank. Danach gab es für ihn nur ein Thema - Die Musik. Er studierte am römischen Konservatorium Trompete und Chormusik und kam in Darmstadt erstmals mit der sogenannten Neuen Musik in Berührung. Er schloss sich dem italienischen Rundfunk an, wo er oft missgelaunt, als Arrangeur tätig war und seine Auftraggeber gern als Hornochsen mit Schweineohr bezeichnete. Sein erster Erfolg stelle sich erst durch die Zusammenarbeit mit seinem damaligen Schulfreund Sergio Leone ein, wonach er in seiner Laufbahn als Komponist die Musik für etwa 500 Filmen beisteuerte. Neben Namen wie Franco Nero, Clint Eastwood und Sergio Leone prägte vor allem er das Genre des Italowestern, was ihm irgendwann sogar einen Ehrenoscar für sein Lebenswerk einbrachte.


Tre

Geboren wurde unsere Italienerin 1954 in Sienna als Tochter einer traditionsreichen Konditorenfamilie. Nach ihrem Abitur verließ sie das Elternhaus um in Bologna Klavier, und in Mailand Komposition zu studieren. Mitte der 70er Jahre hatte sie Janis Joplin als ihr Vorbild auserkoren. 1979 brachte sie mit America ihren ersten, aber auch gleich skandalbegleiteten Erfolg zustande. Denn auf dem Cover ist die Freiheitsstatue, jedoch nicht wie gewohnt mit einer Fackel, sondern mit einem Vibrator in der Hand, zu sehen. Zuerst außerhalb ihres Heimatlandes erfolgreich, landete sie vor allem in den 80er Jahren auch in Italien einen Nummer eins Hit nach dem anderen. In der damals noch mehr als heute männerdominierten Musiklandschaft galt sie gleichermaßen als Femme Fatale, wie auch als Speerspitze des Feminismus, wobei sie sich auch als Unterstützerin der LTBGQ Community einsetzte. Dabei lies sie sich mit hrem Outing relativ lange Zeit, erst 2011 äußerte sie sich kurz und knapp: "Ich mag Männer, aber Frauen auch."


Quattro

Geboren 1935 in Piacenza, studierte der Gesuchte zuerst Medizin, was er jedoch abbrach und als Schaufensterdekorateur arbeitete. Die Schaufensterpuppen und deren Klamotten taten es ihm an, worauf er nach Mailand zog und sich zum Leiter einer Herrenboutique hocharbeitete. Elegante Anzüge in gedeckten Farben wurden sein Markenzeichen, was auch die Filmindustrie auf ihn aufmerksam machte. Filme wie Ein Mann für gewisse Stunden und Die Unbestechlichen waren sein Durchbruch als Kostümdesigner. Darüber hinaus designte er die Uniformen der Italienischen Luftwaffe und die Garderobe eines gewissen Eric Clapton. Seine eigens gegründete Marke trägt als Logo einen Adler auf seinen Produkten, was dieser seinen direkten Wiedererkennungswert gibt.


Cinque

Unser Italiener wurde 1929 in Rom geboren, und zwar als Sohn eines Filmpioniers und einer Schauspielerin. Es war also früh klar wo die Reise hingehen würde. Seine Kindheit war nicht nur durch die Herrschaft des Duce, Benito Mussolini und der Besetzung Roms durch die Nationalsozialisten geprägt, sondern ab 1945 vor allem durch den Kontakt zur amerikanischen Popkultur. Durch seinen Vater trat er schon früh in der Filmlandschaft in Erscheinung, sei es als Statist, Drehbuchautor oder vereinzelt auch als Regisseur. Mitte der 50er Jahre entstand in Italien das Genre der sogenannten Muskel - und Sandalfilme, durch welches unser Gesuchter alles über die Finanzierung von Filmen lernte, was ihm half Epose wie der Koloss von Rhodos mit nur sehr geringem finanziellen Aufwand zu drehen. Seinen Durchbruch schaffte er jedoch in den 60er Jahren mit den sogenannten Spaghetti - Western. Mit der "Dollar" Trilogie lieferte er unangefochtene Klassiker des Genres, welche die Filmlandschaft nachhaltig prägten. Mit Es war einmal in Amerika schuf er außerdem ein weiteres Meisterwerk der jüngeren Filmgeschichte.


Sei

Trotz ihrer adeligen Abstammung wuchs die hier gesuchte Italienerin in eher ärmlichen Verhältnissen auf, da ihr Vater die Familie früh verließ. Ihre Mutter, eine Klavierlehrerin, versuchte aus der Schönheit ihrer Tochter Kapital zu schlagen und ließ sie an Miss - Wahlen teilnehmen und für Fotoromane Modell stehen. Nebenher schaffte sie es immer wieder zu Komparsenrollen, in welchen sie unter anderem in dem Film Quo Vadis zu sehen ist. 1957 ging es für sie dann nach Hollywood, und damit steil bergauf. Sie war unter anderem an der Seite filmischer Größen wie Kerry Grant, Richard Burton und Paul Newman zu sehen. Ihr Name geht übrigens auf das Konto ihres damaligen Ehemannes Carlo Ponti, der ihr damals ihren heutigen Namen gab.


Sette

Der Italiener um den es geht hat sogar deutsche Wurzeln, und zwar in einem kleinen Dorf nahe Dresden, wo ihm sogar eine eigens benannte Straße gewidmet ist. Bekannt geworden durch seine Rollen an der Seite seines Kumpanen Carlo Pedersoli, dessen Künstleralias wir hier nicht verraten, da es sonst zu einfach wäre. Dabei war das Schauspielern am Anfang nur eine Art Hobbymäßige Freizeitbeschäftigung für ihn, welche ihm jedoch über die Jahre über 10 Rollen einbringen sollte. Markenzeichen sind seine wasserblauen Augen, welche laut eigener Aussage echt, und keine Kontaktlinsen sind.

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