Neue Musik von Santigold

Neue Musik von Santigold

Der neue Song "High Priestess"

Nach vier Jahren meldet sich Santigold mit der neuen Single "High Priestess" zurück - und findet dabei wieder die Verbindung zu sich selbst.

Vergangenheit und Zukunft vereinen

Der letzte Solo-Release von Santigold liegt mittlerweile schon einige Jahre zurück. Im Jahr 2018 erschien ihr Album I Don’t Want: The Gold Fire Sessions. Danach gab es immer mal einzelne Features mit Tyler The Creator oder U-Roy, auf dessen posthumen Album sie zu hören ist. Letztes Jahr steuerte sie die Titelmusik für eine Kunstshow in Las Vegas bei.
Mit "High Priestess" gibt es aber endlich auch wieder was komplett Eigenes von Santi White zu hören. Ursprünglich begann der Song als Kollaboration mit Ray Brady und dem deutschen DJ und Produzenten Boys Noize. Weil aber noch das bestimmte Extra gefehlt hat, bekam Santigold noch Unterstützung von Psymun und Ryan Olson der Indie-Band Gayngs. Das Ziel war es, einen Rap Song mit Punk Elementen zu machen - etwas das wie eine Mischung aus früher und heute klingt, wie sie in einem ausführlichen Statement sagt.

"The energy I was looking for couldn't be the old version of punk rock, it had to be the future sound of punk rock. [...] I want to make music that sounds like the past and the future all in one; music that makes you feel safe enough to jump in, but then takes us on a journey to where we needed to go but have never even heard of. I want my music to be the bridge." - Santigold


Musik als Verbindung

Santigold ist großer Fan von dieser Art der Zusammenarbeit. Zwar war sie währenddessen teilweise völlig isoliert in einer Hütte mitten in einem Wald in Kanada, aber Zoom sei dank fand die Zusammenarbeit einfach per Internet statt.  Musik sei für sie einer der Wege, um zu connecten, ob bei der Produktion oder dem gemeinsamen Hörerlebnis. 

Santigold hat dabei nicht nur die Verbindung zu anderen, sondern auch zu sich selbst gefunden.

In den letzten Jahren war sie oft einfach nur im "Mom mode." Die Hütte, in der sie tagsüber auch mal wieder die Möglichkeit hatte, sich in den Musikmodus zu begeben, war für die Künstlerin eine wahre Goldgrube. Sie habe dadurch auch wieder ein bisschen zu sich selbst zurückgefunden. Deshalb auch der Songtitel "High Priestess". Ein Song über ihre eigene Bedeutsamkeit.

"I needed to be a witness to myself at that point, calling out my own power, my own fortitude, my own wisdom, because I felt like I had become disconnected from it, having been stripped out of the rhythm of life." - Santigold

Die Power und Bedeutsamkeit von Santigold wird im Musikvideo zu "High Priestess" ziemlich schnell deutlich. Und sieht ziemlich bunt aus. Sie spaziert dabei nachts durch leere Straßen und tanzt - geschmückt mit sämtlichen verschiedenen Leuchtstäben, -ketten, oder -kopfbedckungen. Zwar ist das Video nur knapp über eine Minute lang und dadurch zwei Minuten kürzer als der eigentliche Song. Aber zeigt trotzdem mal wieder: Santigold ist einfach so was wie eine Hohepriesterin, die über sämtlichen Genregrenzen steht.

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